Wände streichen: 5 Tipps für perfekte Ergebnisse

23 Juni, 2020
Bevor du deine Wände streichen kannst, musst du einige Vorbereitungen treffen. Erfahre heute, wie du ein langlebiges und optimales Ergebnis erzielst.
 

Du hast die Farbe satt und willst deine Wände streichen oder du willst die Farbe auffrischen, weil sie schon mehrere Jahre alt ist? Perfekt! Aber zunächst musst du einige Vorbereitungen treffen, wenn du ein optimales Ergebnis erzielen willst, an dem du lange Freude haben wirst.

Die Wände deines Hauses sind deine beste Visitenkarte. Deshalb solltest du bestimmte Dinge beachten, bevor du mit dem Streichen beginnst. Auf diese Weise erhältst du ein schönes und professionell aussehendes Resultat.

Was musst du vor dem Streichen der Wände tun?

Das Streichen der Wände ist eine zeitaufwendige Tätigkeit. Für perfekte Ergebnisse musst du einige Vorarbeiten durchführen, bevor du die Farbe auftragen kannst. Diese Schritte sind in vielen Fällen wichtiger als das Malen selbst.

Das liegt daran, dass das Ergebnis selbst mit den teuersten und qualitativ besten Farben nicht wie erwartet ausfallen wird, wenn die Wand in keinem gutem Zustand ist. Daher solltest du die nachfolgenden Tipps beachten, bevor du damit beginnst, deine Wände zu streichen.

1. Gründlich reinigen

Oft „überspringt“ man diesen Schritt, aber es ist sehr wichtig, vor dem Streichen die Wände von allen Verschmutzungen zu befreien. Dazu kannst du einen Besen oder einen trockenen Lappen benutzen. Reinige von oben nach unten, um den vorhandenen Schmutz zu entfernen: Spinnennetze, Staub usw.

Denke dran, dass die Farbe nicht richtig haftet, wenn die Oberfläche nicht sauber ist. Sie würde sich schnell wieder von der Wand ablösen.

 

Wenn du möglichst bald mit dem Streichen beginnen möchtest, solltest du die Reinigung nicht nass oder feucht durchführen, denn dies würde bedeuten, dass du erst nach dem Trocknen weiterarbeiten kannst.

2. Nach feuchten Stellen oder Schäden suchen

Bevor du Decken oder Wände (innen und außen) streichen kannst, solltest du prüfen, ob sie feuchte Stellen aufweisen. Sie sind in der Regel leicht zu erkennen: dunklere und fleckige Stellen, an denen die Farbe rissig ist.

Wenn du befürchtest, dass irgendwelche Rohre undicht sein könnten, solltest du einen Fachmann damit beauftragen, dieses Problem zu beheben.

Sobald diese Aufgabe erledigt ist, kannst du dich wieder deinem Projekt „Wände streichen“ widmen.

Andernfalls würdest du viel Geld, Zeit und Mühe umsonst investieren, denn die Feuchtigkeit würde sonst schon bald wieder auf deinen frisch gestrichenen Wänden auftauchen.

keine feuchten Wände streichen

3. Vor dem Streichen der Wände solltest du vorhandene Löcher füllen

Normalerweise hängen Bilder, Regale, Rahmen und vieles mehr an deinen Wänden. Wenn du sie zum Streichen abnimmst und die Nägel entfernst, bleiben automatisch die Löcher übrig.

 

Bei einer weißen Wand fallen sie vielleicht nicht so auf, aber wenn du in irgendeiner bunten Farbe malen möchtest, werden sie sichtbarer sein (insbesondere bei dunklen Tönen).

Insbesondere dann, wenn du deine Bilder nicht wieder an der gleichen Stelle aufhängen möchtest, solltest du sie vorab mit einem speziellen Wandfüller verschließen. Du kannst ihn ganz einfach mit einem Spachtel auftragen. Anschließend lässt du die Massen trocknen und schleifst die Wand leicht ab, bevor du die erste Farbschicht aufträgtst.

4. Möbel und Boden schützen

Wenn du all diese Vorbereitungen an deinen Wänden abgeschlossen hast, kannst nun mit dem Streichen beginnen. Aber hast du auch daran gedacht, dass die Farbe deine restlichen Möbel, Fenster und Türen verschmutzen könnte?

Im Idealfall solltest du die Wände vor einem Umzug streichen. Oder du stellst deine Möbel vorübergehend in ein anderes Zimmer, um sie vor Verschmutzung zu schützen.

Wenn das nicht möglich ist, solltest du alles in die Mitte des Raumes stellen und mit alten Laken oder einer Plastikfolie abdecken. Schütze auch die Möbel, die weiter von der Wand entfernt stehen.

Achte beim Fußboden darauf, dass die Ränder der Sockelleisten und Fliesen gut abgedeckt sind. Dazu kannst du Zeitungspapier, Plastiksäcke oder jedes andere Material verwenden, das den Boden vor den Farbtropfen schützt, die beim Arbeiten versehentlich von Pinsel und Rolle tropfen können.

5. Mache einen Farbtest

Wenn du dich noch nicht für eine Farbe entschieden hast, mit der du deine Wände streichen möchtest, solltest du erst einmal eine kleine Menge kaufen und an einer bestimmten Stelle einen Farbtest durchführen.

 

Wenn dir die Farbe gefällt, kannst du die benötigte Menge kaufen. Solltest du dir einen bestimmten Farbton mischen lassen, bei dem mehrere Farben miteinander kombiniert werden, dann solltest du die gekaufte Menge großzügig berechnen.

Warum? Weil du dann sicherstellen kannst, dass du für alle Wände den gleichen Farbton zur Verfügung haben wirst!

Abschließend empfehlen wir dir, Farbe und Zubehör von guter Qualität zu kaufen. Du musst nicht die teuerste Option wählen. Lasse dich am besten in einem Fachgeschäft beraten.