Ankleidezimmer: wertvolle Tipps zur Einrichtung

04 Juni, 2020
In diesem Artikel geben wir dir geniale Tipps, wir du dein eigenes Ankleidezimmer einrichten und nach deinen Bedürfnissen anpassen kannst!

Wenn du in deiner Wohnung genug Platz hast, um ein Ankleidezimmer einzurichten, gehörst du zu den Glücklichen. Aber du musst dich entscheiden, in welchem Raum du es unterbringen willst, welche Form und welches Zubehör es haben soll. Im Folgenden erhältst du eine Reihe von Tipps, um dir dein perfektes Ankleidezimmer einzurichten.

Form des Ankleidezimmers

Zuerst musst du den Raum auswählen, der als Ankleidezimmer dienen soll. Wenn du mindestens drei Quadratmeter zur Verfügung hast, kannst du dir eines einrichten. Kleinere Räume sind nicht geeignet, denn dein Ankleidebereich würde zu eng und unbequem werden.

Abhängig von der Form des Raumes empfehlen wir dir folgende Aufteilung:

  • Lineares Ankleidezimmer: Dies ist die einfachste und gebräuchlichste Art, ein Ankleidezimmer einzurichten. Du brauchst nur eine Wand des Raums und kannst die gesamte Länge des Zimmers nutzen. Es ist die beste Option, wenn das Zimmer nicht sehr breit ist oder wenn sich noch andere Gegenstände darin befinden.
Ankleidezimmer einrichten

  • L-förmiges Ankleidezimmer: Diese Form des Ankleidezimmers ist perfekt, wenn du zwei Wände zur Verfügung hast. Im Gegensatz zum linearen Ankleidezimmer ist es in zwei verschiedene Bereiche unterteilt. Dies ist eine sehr bequeme Methode, alles zu organisieren. Denn auf der einen Seite kannst du deine Sommerkleidung und auf der anderen deine Winterkleidung unterbringen. Oder du kannst eine Seite für Kleidung und die andere für Schuhe und Accessoires verwenden.
  • U-förmiges Ankleidezimmer: Diese Aufteilung bietet die meisten Vorteile, steht jedoch nur denen zur Verfügung, die einen Raum ausschließlich als Ankleidezimmer nutzen. Es hat drei verschiedene Bereiche und viel Platz in der Mitte, der genügend Bewegungsfreiheit bietet.
  • Paralleles Ankleidezimmer: Diese Aufteilung eignet sich am besten für schmale Räume. Ein Teil des Ankleidezimmers verläuft parallel zum anderen und in der Mitte befindet sich ein Durchgang. Dieser Durchgang muss breit genug sein, damit du dich bequem bewegen kannst. Außerdem brauchst du eine gute Beleuchtung, da das Ankleidezimmer sonst zu dunkel sein könnte.

Türen? Offen sichtbar? Oder besser ein paar Vorhänge?

Eine weitere Entscheidung, die du treffen musst, ist die, ob du Türen einbauen oder die Kleidung sichtbar lassen möchtest. Beide Optionen sind praktikabel und haben sowohl Vor- als auch Nachteile.

  • Türen: Durch den Einbau von Türen in den Ankleideräumen werden die Sachen besser versteckt und in den Raum integriert. Außerdem kannst du an den Türen noch Spiegel anbringen. Der Nachteil ist, dass man die Türen ständig öffnen muss und nicht sofort sieht, was in den einzelnen Bereichen aufbewahrt ist.
  • Sichtbar: Kleidung im Blickfeld zu haben, kommt immer mehr zur Mode. Mit einem einzigen Blick siehst du das gewünschte Kleidungsstück und deine Garderobe wird gleichzeitig zu einem dekorativen Bestandteil. Der größte Nachteil ist allerdings der, dass du ständig den Staub entfernen musst. Außerdem zwingt dich die Zurschaustellung deiner Kleidung dazu, mehr Ordnung zu halten, sonst wirkt dein Zimmer schnell sehr chaotisch.

Eine weitere Möglichkeit sind Vorhänge. Diese Variante ist nicht sehr verbreitet, aber vielleicht entspricht sie deinen Bedürfnissen und deinem Geschmack. Vorhänge verdecken die Kleidung, aber sind nicht so schwer wie Türen.

Schranksysteme von IKEA

Unverzichtbares Zubehör für das Ankleidezimmer

Damit das Ankleidezimmer ordentlich ist und die Kleidung bequem aufbewahrt werden kann, ist eine Reihe von Zubehör erforderlich. Dieses wird dir helfen, das Gesuchte schnell zu finden und sicherzustellen, dass alles an seinem Platz ist. Unter dem umfangreichen Zubehör im Handel kann man folgendes hervorheben:

  • Kleiderbügel: unverzichtbar in jedem Ankleidezimmer. Je nach Geschmack jedes einzelnen oder der Form der Aufbewahrung braucht man mehr oder weniger. Manche Menschen bevorzugen gefaltete Kleidung oder Hosen, andere ziehen es vor, die meisten Stücke auf Kleiderbügel zu hängen. Sicher ist, dass Kleiderbügel unverzichtbar sind.
  • Kisten: Perfekt für die Aufbewahrung der Kleidung, die du nicht häufig benutzt. Außerdem kannst du im Winter deine Sommerkleidung und umgekehrt darin aufbewahren. Eine luftdichte Kiste sorgt dafür, dass kein Staub eindringt, und lässt sich problemlos im oberen Bereich des Ankleidezimmers aufbewahren.
  • Hängendes Schuhregal: So kannst du alle Schuhe aufbewahren und hast sie jederzeit im Blick. Diese Option eignet sich besonders für kleine Ankleidezimmer, da du den verfügbaren Platz optimal nutzen kannst.

Darüber hinaus kannst du auch folgende Utensilien verwenden: Schuhspanner, Schutzhüllen für die empfindlichere Kleidung, Körbe oder Schubladenteiler.

Mit diesem Zubehör kannst du dein Ankleidezimmer an deine Bedürfnisse anpassen und es individuell gestalten.